Gerichtliches Mahnverfahren

gerichtliches mahnverfahrenGerichtliche Mahnverfahren werfen einige Fragen auf

Das gerichtliche Mahnverfahren wirft für denjenigen, der hiermit erstmals konfrontiert wird, zahlreiche Fragen auf: „Wer kann gerichtliches Mahnverfahren einleiten?“, „Wie läuft gerichtliches Mahnverfahren ab?“, „Wie lange dauert gerichtliches Mahnverfahren?“, „Was ist gerichtliches Mahnverfahren?“, „Was passiert – gerichtliches Mahnverfahren?“, „Was tun gegen gerichtliches Mahnverfahren?“, „Was bezweckt ein gerichtliches Mahnverfahren?“

Der folgende Artikel soll diese Fragen beantworten:

1. „Was bezweckt und was ist ein gerichtliches Mahnverfahren?“

Wenn Sie sich die Fragen stellen: „Was bezweckt ein gerichtliches Mahnverfahren?“ / „Was ist gerichtliches Mahnverfahren?“, dann befinden Sie sich damit in guter Gesellschaft. Fast jeder hat diese oder ähnliche Fragen, wenn er erstmalig von einem gerichtlichen Mahnverfahren betroffen ist. Grundsätzlich ist ein gerichtliches Mahnverfahren ein Verfahren vor dem Zivilgericht, das einem Gläubiger dabei hilft, Geldforderungen gegen seinen Schuldner durchzusetzen (was später die Frage beantwortet: „Wer kann gerichtliches Mahnverfahren einleiten?“). Kurz gesagt:

„Der Zweck- es geht um die Durchsetzung von Geldforderungen! “

2. „Wer kann gerichtliches Mahnverfahren einleiten?“

Der vorherige Punkt hat die Frage: „Wer kann gerichtliches Mahnverfahren einleiten?“ bereits beantwortet. Die Einleitung kann durch einen Gläubiger geschehen, wobei sich das Verfahren gegen den in Zahlungsverzug geratenen Schuldner richten muss. Dabei muss der unter 1. („Was bezweckt ein gerichtliches Mahnverfahren?“ / „Was ist gerichtliches Mahnverfahren?“) verfolgte Zweck gegeben sein: Die Einforderung von Geldschulden. Die Einleitung kann durch den Schuldner selbst erfolgen; er muss dazu keinen Rechtsanwalt beauftragen.

3. „Wie läuft gerichtliches Mahnverfahren ab?“

gerichtliches mahnverfahrenNeben der Frage: „Wer kann gerichtliches Mahnverfahren einleiten?“ spielt auch das Problem: „Wie ist der Ablauf ?“ für viele Beteiligte eine wichtige Rolle. Die Frage: „Wie läuft gerichtliches Mahnverfahren ab?“ lässt sich damit beantworten, dass es nicht mit einem Gerichtsverfahren mit Verhandlung vergleichbar ist. Das bedeutet, dass der Anspruch des Gläubigers nicht durch Beweise belegt wird. Der Gläubiger erhält nach der Angabe der Forderung über einen bestimmten Geldbetrag einen Mahnbescheid und anschließend einen Vollstreckungsbescheid für den Gerichtsvollzieher, falls der Schuldner nicht widerspricht.

4. „Wie lange dauert ein Verfahren?“

Gerade für Gläubiger geht es neben der Frage: „Wie läuft und wie lange dauert gerichtliches Mahnverfahren ?“. lässt sich keine verbindliche Antwort geben – ähnlich wie bei anderen Gerichtsverfahren auch. Wen das Problem: „Wie lange dauert gerichtliches Mahnverfahren?“ wegen finanzieller Nöte belastet, der sollte die Möglichkeit eines Online-Verfahrens prüfen. Häufig kann dadurch Zeit gespart werden. Zumindest ist das gerichtliche Mahnverfahren kürzer als andere Verfahren vor dem Zivilgericht.

5. „Was passiert – gerichtliches Mahnverfahren?“

Die Frage: „Was passiert – ?“ stellt sich meist der Schuldner und  lässt sich damit beantworten, dass der Gläubiger einen Vollstreckungsbescheid erhält, den er mithilfe des Gerichtsvollziehers durchsetzen kann.  Meistens muss der Schuldner am Ende seine Schulden bezahlen, wenn er nicht widerspricht.

6. „Was tun gegen gerichtliches Mahnverfahren?“

Wenn Sie sich als Schuldner fragen: „Was tun gegen gerichtliches Mahnverfahren?“, dann sollten Sie Widerspruch einlegen. Das kann auch ein Rechtsanwalt übernehmen, den Sie mit dem Problem  aufsuchen.