Arbeitsrecht

Arbeitsvertrag und weitere Themen gehören zum Fachgebiet des Arbeitsrechts

Ob Arbeitsvertrag, Kündigung oder Aufhebungsvertrag, beim Arbeitsrecht ist man immer auf der sicheren Seite, wenn man solche Verträge beziehungsweise eine Kündigung vom Profi aufsetzen lässt. Schließlich ist man dann immer auf der sicheren Seite, wenn beispielsweise ein Fachanwalt für Arbeitsrecht die Verträge aufsetzt. Und auch, wenn es um das Gehalt oder ein Arbeitszeugnis geht, ist es gut zu wissen, was rechtlich erlaubt ist.

Was muss alles in einen Arbeitsvertrag?

Der Arbeitsvertrag ist die Grundlage für jedes Angestelltenverhältnis. Denn ohne einen gültigen Arbeitsvertrag hat man offiziell auch gar keine Arbeitsstelle. Daher ist es umso wichtiger, dass der Arbeitsvertrag auch alle wichtigen und rechtlich relevanten Dinge enthält, damit es hinterher nicht zu Unstimmigkeiten zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer kommt. So gehört es beispielsweise ganz dringend in einen Arbeitsvertrag, wie hoch die Arbeitsbelastung ist.

Denn die Stundenanzahl, die wöchentlich vom Arbeitnehmer abgeleistet werden muss, ist ein wichtiger Indikator für die Form der Arbeitsstelle. Schließlich wird auch zwischen Vollzeit und Teilzeit unterschieden. Dazu muss der Arbeitsvertrag aber auch das Thema Gehalt behandeln und darf hierzu auch keine Fragen offen lassen. Besonders der Mindestlohn muss beim Gehalt natürlich berücksichtigt werden. Denn wird nicht der Mindestlohn als Gehalt gezahlt, so kann es für einen Arbeitgeber vor einem Arbeitsgericht schnell ganz böse enden, wenn der Arbeitnehmer auf den Mindestlohn klagt. Es geht beim Gehalt ja nicht nur um das, was der Arbeitnehmer als Entlohnung bekommt. Es geht schließlich auch um steuerliche Dinge oder beispielsweise um Sachen wie Sozialversicherungsabgaben oder Krankenversicherung. Und auch da kann der Arbeitgeber schnell zur Strafe herangezogen werden.

Regularien zur Kündigung gehören auch in einen Arbeitsvertrag

Doch nicht nur das Gehalt oder die Arbeitszeit gehören im Arbeitsvertrag festgehalten. Auch die Regeln zur Kündigung oder zu einem möglichen Aufhebungsvertrag gehören schon in den Arbeitsvertrag herein. Der Arbeitnehmer und auch der Arbeitgeber müssen schließlich von Anfang an wissen, worauf sie sich mit dem geschlossenen Arbeitsvertrag einlassen und wie sie im Falle der Fälle mittels Kündigung oder Aufhebungsvertrag auch wieder aus dem Arbeitsvertrag kommen. Das dient am Ende beiden Seiten, wenn es zu Unstimmigkeiten kommt. Natürlich muss ein Arbeitgeber auch beim Thema Kündigung oder Aufhebungsvertrag die rechtlichen Grundsätze einhalten. Denn das Arbeitsrecht hat auch dafür eine klare Linie als Vorgabe, sodass nicht völlig willkürlich zum Beispiel eine Kündigung erfolgen kann. Denn der Arbeitnehmer muss vor solchen Handlungen in Schutz genommen werden.

Aufhebungsvertrag immer eine gute Sache für beide Parteien

Bei einem Aufhebungsvertrag wird, wie der Name es auch schon sagt, der Arbeitsvertrag aufgehoben, sodass beide Seiten im Guten auseinandergehen können. Meist wird im Aufhebungsvertrag festgehalten, dass es vielleicht noch eine Abfindung gibt und vor allem zu welchem Zeitpunkt der Aufhebungsvertrag Gültigkeit bekommt. Dinge wie zum Beispiel die vertragliche Vereinbarung, dass Nachfolger eingearbeitet werden müssen können auch im Aufhebungsvertrag verankert sein. Auch bei diesem Vertrag gilt es, sich an das Arbeitsrecht zu halten.

Ein Arbeitszeugnis ist auszustellen

Arbeitgeber müssen einem Arbeitnehmer auch ein Arbeitszeugnis ausstellen, wenn dieser den Betrieb verlassen möchte, weil er beispielsweise seine Kündigung eingereicht hat oder einen Aufhebungsvertrag hat. Beim Arbeitszeugnis muss auch auf eine ehrliche und wahrheitsgemäße Angabe aller Punkte geachtet werden. Denn das Arbeitszeugnis ist für den Arbeitnehmer ein wichtiges Zeugnis für den nachfolgenden Arbeitgeber. Und selbst, wenn das Arbeitsverhältnis im Streit auseinander geht, muss ein faires Arbeitszeugnis erstellt werden. Denn wird das Arbeitszeugnis mit Unwahrheiten gespickt, so kann das auch schnell vor einem Arbeitsgericht landen und eine Sanktion wäre dann sicher die Folge für den Arbeitgeber.

Hilfreiche Links:
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