Testament

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Ein Testament beendet Streitigkeiten innerhalb der Familie, ums Erbe!

Auf ein Testament sollte niemand verzichten, um nach dem Ableben zu garantieren, dass jedes Mitglied der Familie all jenes bekommt, was ihm/ihr zusteht. In Deutschland wird in etwa jede vierte Gerichtsverhandlung aufgrund des Erbrechts geführt und mit einem Testament kann man diesen Aufwand verhindern. Jeder weiß, was er bekommt und was nicht, sodass das Einzeltestament in Deutschland in jedem Fall nicht fehlen darf, um Streitigkeiten zu vermeiden.

Testamente sind bindend für Gerichte & Co

Ob Ehegattentestament oder Einzeltestament – wenn diese notariell beglaubigt wurden, sind sie für Gerichte & Co gegenstandslos anzuerkennen. Hier werden selten Zweifel gehegt, sodass ein Ehegattentestament für Paare in einer eingetragenen Lebenspartnerschaft und Ehepaare dies nutzen sollten, um das Erbe fair zu verteilen. Ein Einzeltestament ist derweil für Singles, Witwer oder geschiedene Damen/Herren wünschenswert, um Hinterbliebene zu berücksichtigen.

Schenkungsvertrag

Natürlich kann auch ein Schenkungsvertrag nützlich sein, dieser wird jedoch in aller Regel vor dem Ableben geschlossen, umtestament eine Schenkung unentgeltlich rechtens zu machen. Eine Schenkung kann ebenfalls notariell beglaubigt werden, um sie abzusichern. Hinzu kommt, dass es einen Schenkungsvertrag gibt, welchen Experten empfehlen, um die Schenkung rechtlich absegnen zu können und keinen Streit zu entfachen. Auch hier verhält es sich ähnlich wie mit einem Einzeltestament oder einem Ehegattentestament, sodass die rechtliche Lage bei einem Schenkungsvertrag gleich ist. Geschenkt ist geschenkt, solange keine Straftaten in Form von Druckausübung zur Schenkung beigetragen hat. Das gilt im Übrigen auch für jedes Testament, dass hier vorauszusetzen ist, dass die Veränderung von Testamenten nicht auf Druck, Nötigung & Co entstanden ist. Wenn erhebliche Zweifel am Einzeltestament oder einen Schenkungsvertrag vorliegen, kann dies natürlich angezweifelt werden, um genaue Ermittlungen ermöglichen zu können.

Ein Testament hat seine Vorteile, die nicht von der Hand zu weisen sind

testamentOb Schenkungsvertrag, Ehegattentestament oder Einzeltestament – Verträge haben ihre rechtliche Wirkung und sind bindend. Aus diesem Anlass empfiehlt es sich ebenso bei einer einfachen Schenkung einen Schenkungsvertrag aufzusetzen, damit der Tochter & Co der geschenkte Gegenstand nicht weggenommen werden kann, weil rechtliche Zweifel bestünden. Ein Ehegattentestament hat derweil den Vorzug, dass jeder ein Widerrufsrecht bis zum Ableben eines Partners hat, dies erlischt ab dato, was natürlich auch ein Nachteil sein kann. Wenn Papa den Sohn im Ehegattentestament berücksichtigt hat, kann Mama am Ende dies nicht verändern, weil der Vater vor ihr verstorben ist. Somit muss sich nun auch Mama an das Ehegattentestament halten. Eigentlich simple zu verstehen, aber unter Umständen nicht jedermanns „Testament“. Ein Einzeltestament hingegen ist einfacher, weil da nur der Verstorbene seine Wünsche notariell beglaubigen ließ. Diese müssen natürlich berücksichtigt und eingehalten werden.

Testament nach Varianten

Ob eine Schenkung mit Schenkungsvertrag, ein Ehegattentestament oder Einzeltestament – die Vorteile sind dieselben. Hier werden Hinterbliebene berücksichtigt und rechtlich abgesichert. Das spricht dafür, dass kein Testament zu früh sein kann und je früher, desto besser. Es ist schließlich immer möglich, das Testament notariell abändern zu lassen, um etwaige Vorkommnisse in Familien zu berücksichtigen. Trotzdem bleibt im Erbrecht sicher, dass auf Testamente mehr Aufmerksamkeit gelegt werden sollte, um den Streit nach dem Ableben um ein mögliches Erbe zu vermeiden.

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